Technische iOS-Hintergründe

Warum das iPhone standardmäßig HEIC statt JPG verwendet

Wenn Sie Fotos mit Ihrem iPhone aufnehmen, tragen die Bilddateien die Dateiendung „.HEIC“ statt des bekannten „.JPG“.

Warum entschied sich Apple dafür, das seit Jahrzehnten etablierte JPEG-Format abzulösen? Hier erfahren Sie die technologischen Gründe und enormen Vorteile hinter dieser Entscheidung.

Die 4 Hauptgründe für Apples Wechsel zum HEIC-Format

1. Halbierter Speicherplatzbedarf

Dank moderner HEVC-Videokompression (H.265) sind Fotos etwa 50 % kleiner als JPGs. Dadurch passen doppelt so viele Erinnerungen auf Ihr iPhone und in Ihren iCloud-Speicher.

2. 16-Bit-Farben und HDR-Dynamik

HEIC gibt feine Farbverläufe in Himmel und Schatten detailgetreu wieder, ohne sichtbare Farbabrisse (Banding) zu erzeugen.

3. Unterstützung für Live Photos & Serienbilder

HEIC ist ein flexibler Medien-Container, der Bilderserien, Tiefenschärfe-Karten (Porträtmodus) und Audio in einer einzigen Datei speichert.

4. Zerstörungsfreie Bildbearbeitung

Zuschnitte, Filter und Belichtungskorrekturen in der Fotos-App können jederzeit rückgängig gemacht werden, ohne das Originalbild zu beschädigen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum HEIC-Format

Apple führte HEIC mit dem Erscheinen von iOS 11 und macOS High Sierra im Jahr 2017 als standardmäßiges Fotoformat auf allen kompatiblen Geräten ein.

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